Sonntag, 16. Februar 2014

Der lange Weg zum Wunschkind (Teil 3)

Die Aussage von meinem Arzt bezüglich meiner Arbeit, haben sich mein Mann und ich doch sehr zu Herzen genommen... mal abgesehen davon, dass meinem Mann meine Stelle eh nicht so gefallen hat, da ich immer sehr gestresst war und wir uns durch die langen Arbeitszeiten so gut wie nicht mehr gesehen haben. 
Er meinte dann zu mir, dass es ihm lieber wäre wenn ich fürs Erste mal meine Arbeit aufgeben würde... Ich war mir dessen doch sehr unsicher. 
Dann kam ein Tag an dem ich mich sehr heftig mit meinem Chef gestritten habe und der ganze Druck sich in einem einzigen Satz bei mir entladen hat: Ich kündige! Wenn ich nicht schon gewusst hätte wie mein Mann darüber denkt, hätte ich im Leben nicht so gehandelt... aber so, war es ein sehr befreiendes Gefühl!
Ein paar Tage später hatte ich mich dann auch wieder mit meinem Chef vertragen und ihm gesagt, dass ich zwar in dem Sinne etwas überreagiert habe, aber trotzdem aufhöre bei ihm zu arbeiten, da ich den nächsten Versuch in der Kinderwunschklinik ( er wusste von meiner Behandlung) ohne Stress und in absoluter Ruhe machen wollte. Er kam mir dann sehr entgegen und kündigte mir, so dass ich nicht ganz ohne Geld nun da stehe. Vor ein paar Tagen hab ich noch eine Whats app Nachricht von ihm bekommen, in dem er nachfrägt wie es mir so geht und wie es denn ausschaut... ich werde demnächst auch mal wieder vorbei gehen um meine lieben Ex-Arbeitskollegen zu besuchen!

So, also zum 01. Dezember hatte ich also meine Ruhe und Zeit und keinen Druck mehr... also wollten wir vor Weihnachten unseren ersten Versuch mit den Eisbärchen starten!
Ab dem 02. Dezember bekam ich dann Gynokadin verschrieben. Dies ist ein Mittel, dass eigentlich zur Behandlung der Beschwerden in den Wechseljahren verschrieben wird. Bei mir sollte es den Eisprung verhindern, aber trotzdem die Schleimhaut schön aufbauen.


Ich musste zu drei Kontrollterminen erscheinen, bei denen mit Hilfe des Ultraschalls nachgesehen wurde wie weit die Schleimhaut sich denn schon aufgebaut hatte... allerdings war dies bei mir nicht gerade von Erfolg gekrönt! Meine Gebärmutterschleimhaut wollte einfach nicht über die 6mm hinauswachsen... und das ist im Prinzip so gut wie nichts! Da die Klinik über Weihnachten und Silvester Urlaub machte, mussten wir den Versuch leider kurz vor den Feiertagen abbrechen :-( Da es sich um den missglückten Versuch um einen Kryoversuch handelte der nicht von der KK bezahlt wird, bekamen wir kurz nach Weihnachten die Rechnung von der Klinik über die 4 Ultraschallkontrolluntersuchungen in Höhe von 126 Euro zugeschickt. Schon ärgerlich so eine Rechnung zu zahlen wenn es eigentlich in keinem wirklichen Versuch geendet hat!

Ich bekam die Mikropille Biviol verschrieben, die ich bis Silvester einnehmen sollte (allerdings nur die weißen Tabletten), damit rechtzeitig im Neuen Jahr meine Blutung einsetzen würde und wir dann direkt weiter machen konnten.


Der erste Tag meines neuen Zykluses war der 03.01.2014 und gleichzeit auch mein 31. Geburtstag

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